Einige Grundlagen
der Satellitentechnik:
Der Empfang von Satelliten mit einer fest
ausgerichteten Antenne wird durch die geostationäre Umlaufbahn
(GEO) ermöglicht, diese befindet sich in 35 786 km
Höhe, auf der sich Satelliten mit der gleichen
Winkelgeschwindigkeit bewegen mit der sich die Erde dreht. Für
den Betrachter auf der Erde steht der Satellit dadurch scheinbar still,
die Satelliten befinden sich im Orbit auf der Höhe des
Äquators.
Von einer Bodenstation bzw. mobilen
Übertragungswagen aus werden die Signale zu den Satelliten
gesendet (Uplink), dort verstärkt, umgesetzt und
zurück auf die Erde gestrahlt (Downlink). Die Signale haben
dann
eine Strecke von fast 72 000 km hinter sich. Jeder Satellit
verfügt über eine oder mehrere Ausleuchtzonen,
innerhalb dieser ein Uplink bzw. Downlink möglich ist.
Satelliten die transatlantische Verbindungen ermöglichen,
verfügen über unterschiedliche Ausleuchtzonen beim
Uplink bzw. Downlink, so ist z.B. ein Uplink nur aus den USA und ein
Downlink nur in Europa möglich bzw. umgekehrt. Dazu
verfügt jeder Satellit über sog. Transponder, diese
beinhalten alle Systeme die zum Verarbeiten der von den Antennen
des Satelliten empfangenen Signale nötig sind, wie z.B.
Multiplexer und
Sendeverstärker.
Der Satellit selbst besteht im Allgemeinen aus einem sogenannten Bus
(dem eigentlichen Raumfahrzeug) und der Nutzlast. Im Bus sind alle
Systeme des Satelliten untergebracht die für die Steuerung,
Energieerzeugung usw. verantwortlich sind, die Nutzlast besteht
hauptsächlich aus den Antennensystemen und den Transpondern.
Moderne Kommunikationssatelliten verfügen heute über mehr als 70
KU-Band Transponder, die den kompletten Frequenzbereich im KU-Band
abdecken. Das
KU-Band ist ein Teil des elektromagnetischen Spektrums
im Frequenzbereich von 10,75 bis 12,75 GHz beim Downlink und 13
bis 14,5 GHz beim Uplink. Nebem dem KU-Band kommt auch noch
das C-Band im Frequenzbereich von 3,4 - 4,2 Ghz (Downlink)
zum Einsatz, das allerdings eine wesentlich
größerere Empfangsantenne erfordert, dafür aber größere Ausleuchtzonen ermöglicht.